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29. August 2013

Heute möchte ich dich in eine andere Welt entführen.

Schließe deine Augen, wir brechen auf...

Ups!

Stopp!

Nein, lasse deine Augen auf, sonst scheitert die Reise...

Folglich hättest du das, was ich geschrieben habe, nicht lesen können.

 

Alles was dich umgibt kannst du durch deine Augen registrieren und im Gehirn mit dem Erlernten verarbeiten, so zu sagen im Kopf sehen.

Du kannst also das was du wahrnimmst, wenn du magst und es dir für sinnvoll erscheint benennen, anfassen, beschreiben, benutzen oder essen (wenn auch nicht alles, weil du gelernt hast das Holz oder Metall nicht besonders gut schmeckt)

 

Hast du ein Haustier?

Ich habe einen Kater.

Man weiß heute, dass Hunde Rot-Grün-Blind sind. Vögel nehmen die Farben eines Blumenbeetes mit einer viel größeren Vielfalt als Mensch wahr. Ein Vogel sieht viel mehr Zwischentöne, solche, die für mich (Mensch) unsichtbar sind.

Die Fliege, die mich gerade penetrant nervt, ist sogar im Stande das UV-Licht zu sehen, ich leider nicht.

Eine Schlange würde verhungern, wenn sie ihre Beute nicht durch Infrarot erkennen könnte. Ich bräuchte dagegen ein spezielles, optisches Gerät wenn ich in einer Schlangenwelt, im Supermarkt, einkaufen müsste...

Das bedeutet, dass die Farben, die für meine Umgebung für mich sichtbar sind, nur ein kleiner Ausschnitt aus einer Welt ist, die auch ganz anders aussehen kann.

Spinnen z.B.können UV-B Licht wahrnehmen.

Nicht nur Licht ist wichtig um bei der Wahrnehmung, von Helligkeit und Farben, zum Erfolg verhilft.

Auch eine anderer Faktor wie: Geschwindigkeit oder Anordnung der Augen,  ist für das Wahrnehmen entscheidend.

Das Facettenauge der Nervensäge, der Fliege, mit ihren 3000 Einzelaugen, ermöglicht ihr schneller abzuhauen als ich sie vernichten kann.

Für die Fliege bin ich mit meiner schnellen Bewegung wahrlich eine Schnecke.

Aber: Ich habe sie doch erwischt!

Warum?

Durch ihren eigenen Körper konnte sie nicht erkennen, dass ich sie von hinten überlistet habe...

Fliegen also sollte man von hinten "klatschen" ;-)

 

Es ist also interessant zu wissen, dass die Welt, wie wir sie sehen, auch ganz anders erscheinen kann.

Was bleibt für mich unsichtbar?

Wohl eine Menge und die Gewissheit, dass das, was ich nicht sehen kann, auch real sein kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

29.8.13 02:25

Letzte Einträge: 25. August 2013

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