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30. Oktober 2013

Wie wäre es heute mit…

Glauben, Wünschen, Wissen, Erfahren oder Hoffen?...

 

Wie ich schon mal geschrieben habe, die Dinge sind nicht immer so, wie sie scheinen.

Was denkst du, wenn du das Wort „Gehirn“ hörst oder liest?

 

Ich dachte bis vor einer Zeit an ein Stück homogene Masse, die von einer festgelegten Zahl an grauen Zellen ihre Arbeit Tag für Tag verrichtet, bis der Mensch stirbt.

Bloß keine Störung, Verletzung oder Alkoholvergiftung zulassen.

Das alte Wissen prägte meine Angst vor Verlust dieser wichtigen Zellen. Schließlich sind sie für mein Bewusstsein und Intellekt zuständig.

Vielleicht hat einer oder anderer von uns schon mal gehört, dass diese hoch entwickelte Biomasse sich auf zwei Hälften im Schädel verteilen.

Die rechte und linke Gehirnhälfte, dass diese unterschiedlich funktionieren  und wehe es geht etwas an der wertvollen Masse kaputt.

 

Wusstest du, dass unser Gehirn sich fortwährend entwickelt und dass das,  mit den Hirnhälften nur ein winzig kleines Teil der neurologischen „Wahrheit“ ist?

 

Habe mal gelesen, dass die Entwicklung des menschlichen Gehirns einer Baustelle vergleichbar ist. Einer Baustelle, die nervt, weil sie meist lange andauert und teuer ist.

Doch mit der „Gehirnbaustelle“ ist es noch viel schlimmer!

Es entstand ohne das Bewusstsein, wie es ein mal werden soll.

(…“es war ein mal, vor vielen, vielen Tausend Jahren…“ )

Irgendwo und wann wurde das Fundament gebaut. Dann wurde an dem Projekt gebaut, umgebaut, verworfen, wieder gebaut, getestet, angebaut, abgerissen und wieder gebaut und umgebaut…. So lange, bis zu dem Ergebnis, welches im Gehirn unter  deiner und meiner Schädeldecke schlummert.

Im Grunde, ähnlich wie das Herz sich aus zwei Pumpen zusammensetzt, auch das Gehirn aus drei unterschiedlichen Gehirnarealen (Baustellen)  besteht.

 

Das Reptilienhirn,

das Fühlhirn

und das Denkhirn.

 

Bis vor kurzen waren die meisten Hirnforscher der Ansicht, dass das menschliche Gehirn nur in den ersten Jahren der kindlichen Entwicklung formbar ist und nach dem ca. siebten Lebensjahr die Formbildung abgeschlossen ist.

Nun, diese Annahme wurde in zwischen widerlegt.

Heute wissen wir, dass sich wohl neue Gehirnzellen bilden  und, dass sie die vorhandene Vernetzung im Gehirn auch noch beeinflussen können.

 

Mehr noch, sobald wir die geeignete Nahrung zu uns nehmen  und uns mit geistig anregenden Aktivitäten beschäftigen, können wir neue Neuroareale und Netze bilden.

 

Welche dieser drei Baustellen ist bei dir dominanter?

Weißt du es?

Wenn nicht, wäre das jetzt der geeignete Zeitpunkt danach zu googeln ;-)

 

„Es war ein Mal ein Mensch, er hatte das protoreptilische Gehirn und wenn er nicht gestorben ist, dann arbeitet sein Architekt an seiner Neokortex immer noch….“

Was wird mal aus ihm werden?

…eine neue Baustelle…
 
 

30.10.13 14:05

Letzte Einträge: 25. August 2013

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